- Flotillenausfahrt des SCW-Dresden Wachwitz von Dresden nach Lübeck (13.8-28.8.2011)

Flotillenausfahrt des SCW-Dresden Wachwitz von Dresden nach Lübeck (13.8-28.8.2011)

13.8

Start zur ersten Etappe Dresden - Meißen

Es starteten um 12.00 Uhr 12 Segelboote (8 Jollenkreutzer / 4 Xylon) und um 13.20 Uhr 1 Motorboot und der Rückenschwimmer voll bepackt mit Proviant und Treibstoff...
In Höhe des Alberthafen Dresden erreichten wir die unter Segel fahrende Flotille. Mit langsammer Fahrt und vielen Lenkbewegungen durchfuhren wir das Feld. Da wir schneller waren als geplant, fuhren wir eine Extrarunde bis zur Albrechtsburg und dann wieder Stromauf zum geplanten Anleger am Km 79,5. Dort beobachteten wir das Einlaufen der Segelboote.
Am Abend saßen wir zusammen beim Grillen mit dem dortigen Segelclub "Meißner Segelverein". Anlaß unseres Stopps war das 80-jährige Jubileum dieses Segelvereins.
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in Meißen
14.8

Start zur Etappe Meißen - Belgern

Die Segelboote legten zügig 10.00 Uhr ab und wir starteten nach dem Mittagessen um 13.20 Uhr mit kleiner Fahrt. Schönes Wetter und reitzvolle Wolkenbilder begleiteten die Fahrt. 13.45 Uhr ließ sich Hardy, unser Schiffsführer, den vorigen Abend noch einmal durch den Kopf gehen...
15.15 Uhr durchfuhren wir Riesa. Als wir pünktlich 17.30 Uhr an dem vorher vereinbarten Treffpunkt am Km 135 ankamen, war von den Seglern nichts zu sehen. Wie sich herausstellte, waren die Segelboote bereits die letzten 3 Km zum geplanten Liegeplatz unterwegs. Das Erstaunen des Hafenmeisters war nicht zu übersehen, als zu den vielen Segelbooten auch noch der Rückenschwimmer und ein Motorboot in Sicht kamen. In der Vorabsprache zum Liegeplatz muß etwas schief gelaufen sein, denn es rechnete keiner mit uns. Mit viel Engagement und Umsicht hatten wir trotzdem nach kurzer Zeit alle einen Liegeplatz. Wir legten für die Nacht an einer etwa Baugleichen Fähre an. Erst nach dem Anlegen verschlechterte sich schnell das Wetter und endete in einem kräftigen Gewitter. Hardy versuchte sich (es ging ihm immer besser) mit Angeln. Später erklärte er, dass Sonntags die Fische nicht beißen...
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unterwegs
15.8

Belgern - Wittenberg

9.00 Uhr legten die Segler in Belgern ab und wir folgten eine Stunde später. Das Wetter war heiter und hielt den ganzen Tag durch. Gegen 10.45 Uhr durchfuhren wir Torgau. 13.50 Uhr, während des Mittagessen (Kartoffel, Zwiebel mit Quark, Butter und Leberwurst) durchpflügten wir (Km 184) das Feld der Segler. 14.30 Uhr erreichten wir den Anleger unterhalb der Gierseilfähre in Elster. Dort warteten wir auf die Segler um von hier an die letzten 15 km gemeinsam im Verband unter "Maschine" und Schmuckbeflaggung nach Wittenberg zu fahren. 15.15 Uhr legten wir in Elster ab und ereichten Wittenberg um 16.15 Uhr bei Km 212,6. Der Sportbootanleger war mit seinen 12 Liegeplätzen fast vollständig besetzt und trotzdem schafften wir es, dass alle Boote irgendwie fest machen konnten. Wir haben nun an unseren Steuerbordseite ein Segelboot und das Motorboot für die Nacht liegen. Auf dem Motorboot befindet sich heute ein Geburtstagskind (die Schwägerin von Hardy) welche uns zum Pizzaessen auf unserem Sonnendeck eingeladen hat. Nun wird der Pizzaservice angerufen.
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in Wittenberg
16.8

Wittenberg - Dessau

Bei sonnigem Wetter starteten die Segler um 9.00 Uhr. Zu dieser Zeit frühstückten wir noch ausführlich. Unser Start war erst 11.00 Uhr. Nach dem Frühstück ging es Einkaufen. Hardy, Peter und Andreas suchten und fanden auch ein Nettomarkt. Nick wurde auf Fleichersuche geschickt. Wir waren rechtzeitig vom Einkauf zurück. Nur Nick (ohne Telefon) war verschollen. Wir legten 5 Minuten nach 11 ab und erhofften eine nachhaltige erzieherische Wirkung für Nick. Das Motorboot blieb bis zum Eintreffen von Nick zurück. Gegen 14.00 Uhr erreichten wir die Segler kurz vor der Brücke in Roslau. Einige Boote mußten den Mast wegen der gerigen Durchfahrtshöhe legen. Nach der Brücke ging es die letzten 5 Km im Verband geschlossen unter Motor zum Leopoltshafen nach Dessau. Die vereinsgeplante Grillfeier zum Abend viel aus, da die Museumsbesucher (Junkersmuseum) erst spät zurück gekommen sind. Wir grillten somit nur auf dem Rückenschwimmer und hatten noch 3 Gäste an Bord und es wurde ein schöner Abend.
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Sonnenaufgang in Wittenberg klick um zu vergrößern

Anfahrt auf Roßlau
17.8

Dessau - Magdeburg

Bei heiterem Wetter und angenehmen bis zu 26 Grad starteten die Segler pünktlich 9.00 Uhr. Für uns begann die Fahrt 10.10 Uhr. 12.30 Uhr legten wir in Breitenhagen (Km 286) an. Hardy kochte Mittag und die restliche Besatzung besichtigte das am Ufer liegende Museumsschiff "Marie-Gerda". Dieses Schiff ist eine ehemalige Elbzille die zur Hälfte zu einer sehr schönen Gaststätte und zur anderen Hälfte als Museum ausgebaut wurde. 13.40 Uhr ging es weiter Richtung Magdeburg. 16.25 Uhr legten wir an dem Anleger der Gastätte "Mückenwirt" (Km 324) an. In Art und Größe ist sie mit dem "Johanstädter Fährgarten" (Dresden) zu vergleichen. Hier wurde gerade Fisch geräuchert (Heilbut und Forelle) und somit gab es das Abendessen im Biergarten. Wir bedanken uns beim Wirt für die freunliche Aufnahme.
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der Biergarten "Mückenwirt" klick um zu vergrößern

Liegeplatz für die Nacht
18.8

Magdeburg - Niegipp

Die Segler starteten 9.05 Uhr vom Sportboothafen Fermersleben. Unsere Fahrt ging 9.55 Uhr los, als die Segelboote unter Motor an uns vorbei fuhren. 10.10 Uhr pasierten wir die Stromschnellen (Domfelsen) von Magdeburg. 10.35 Uhr erreichten wir den Rothensee-Verbindungskanal. Kurz vor dem Einlaufen in die Schleuse Rothensee, beobachteten wir ein Wildschwein schwimmend im Schleusenbereich. Über Funk hörten wir, dass bereits Maßnahmen wegen des Tieres eingeleitet wurden. Wärend wir vor der Schleuse warteten, untersuchte Rainer B. mit akrobatischen Einlage die Wasserqualität des Kanals. Die Schleusung dauerte von 11.45 Uhr bis 12.20 Uhr. Kurz nach der Schleuse machten wir fest und besichtigten das Schiffshebewerk und die Schleusenanlage Rothensee. Danach ging es über die Kanalbrücke zur Schleuse Hohenwarte welche ihrem Namen Ehre machte. Warten! 18.05 Uhr Außfahrt in den Elbe-Havel-Kanal und 18.50 Uhr erreichten wir den Kiessee Niegripp. Als erstes ging es Baden im warmen und sehr sauberen Wasser. Gegen Mitternacht zog über uns ein sehr schweres Gewitter hinweg. Hardy hielt die Gewitterwache.
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Festmachen in der Schleuse Rothensee klick um zu vergrößern

Einfahrt in den Kiessee Niegripp
19.8

Niegripp - Arneburg

9.10 Uhr legten die Seegler und das Motorboot "Daniele" ab. Wir starteten erst 10.40 Uhr. Kurz vor dem Ablegen gab es noch einen heftigen Starkregen. Wir blieben im Gegensatz zu den Seeglern trocken. Gleich nach der Ausfahrt aus dem See ging es in die Schleuse Niegripp und zurück in die Elbe. Das Wetter wurde schnell besser, sodass wir ab Mittag bei Sonnenschein, seltenen Wolken aber sehr starken Wind die Seegler einholten. 13.30 Uhr gab es auf dem Schiff Mittagessen (Kartoffel, Krautrouladen). 15.00 Uhr hatten wir uns in Tangermünde mit den Seeglern verabredet. Bereits gegen 14.30 Uhr trafen wir auf das Feld der Seegler, die bei dem weiter anschwellendem Wind stark zu kämpfen hatten. Wir überholten das Feld und warteten dann 14.50 bis 15.20 an der Spuntwand in Tangermünde. Es war ein sehr schöner Anblick die Boote vorbei fahren zu sehen bei einer (so wird behauptet!) Windstärke von 6 und einer weiten freien Wasserfläche. Ein Boot war, zumindest ein mal, kurz vor dem Kentern. Gleich nach unserem Ablegen überholten wir die ersten Segelboote. Dabei signalisierte das Boot "Maxl von Wachwitz" das es ein Problem gibt. Wir stoppten sofort auf und das Boot versuchte an uns anzulegen. Das war jedoch ein großes Problem bei diesem sehr starken Wind. Dabei sahen wir, dass die junge Seeglerin Anissa sich schwer am Fuß verletzt hatte und vor Schmerzen nicht ansprechbar war. Mit vereinten Kräften holten wir sie von dem schwankenem Boot und legte sie erst einmal auf den Fußboden des Schiffes. Gleichzeitig wurde ein Rettungswagen in Tangermünde alamiert und wir fuhren zügig zurück zu dem Anleger wo wir bereits erwartet wurden. Die Patientin wurde übergeben und wir fuhren erneut dem Seeglerfeld hinterher. Weiter ging es nun nach Arneburg, wo wir gegen 17.00 Uhr für die Nacht eintrafen. Eine sehr schöne Marina erwartete uns. Inzwischen erhielten wir die Nachricht, dass es sich bei der Verletzung zum Glück "nur" um eine Quetschung am Fuß handelt und sie noch am selben Abend aus dem Krankenhaus in Stendal geholt werden kann.
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Patientenübergabe an RTW klick um zu vergrößern

Marina in Arneburg
20.8

Kiebitzberggruppe

Früh 9.00 Uhr starteten die Segler. Wir legten gleich nach ihnen ab und fuhren als erste in die Schleuse Havelberg. Nach der Schleuse erreichten wir nach 22 km die Schiffswerft Kiebitzberggruppe in Havelberg. Der Schiffsbaumeister erwartete uns und lud uns zu einer sehr interessanten Werftbesichtigung ein. Der Rundgang führte durch 3 Betriebsteile: Büro und Planung, Tischlerei und Mineralstoffverarbeitung (Platten), Stahlbau und Schlosserei. Zur Kiebitzberggruppe Havelberg gehören die Werft, ein eigenes Hotel, eine Möbelfabrik sowie ein Ausflugsponton mit Panoramakabine. Die Werft ist Zulieferer für die "Aida"-Flotte und stellt Steganlagen sowie Sanitäreinrichtungen für Schiffe, Flugzeuge und Hotels her. Beeindruckend war die moderne Austattung und das äußere Erscheinungsbild des Betriebes, sowie die Gastfreundschaft und Sauberkeit. Am Abend konnten wir den betriebseigenen Grillplatz nutzen und luden den Schiffsbaumeister zum Abendessen ein.
Harald übernahm am Abend von Familie Landgraf die "Gräfin Cosel". 3 Segler mussten die Reise leider abbrechen und fuhren nach Hause, weil die Schule wieder beginnt.
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Schleuse Havelberg klick um zu vergrößern

Anleger an der Kibitzbergwerft mit Blick auf Havelberg
21.8

Havelberg - Schnackenburg

Pünktlich legten wir 9.10 Uhr in Havelberg ab, bei Sonnenschein und mäßigem Wind. Wenige Minuten später erreichten wir die Schleuse Havelberg und nach dem Schleusengang die Einfahrt in die Elbe. Gegen 12.00 Uhr legten wir in Hinzdorf zu einer Mittagspause mit Putenbrustfilet und Reis an. Hier warteten wir das Seglerfeld ab, welches 13.30 Uhr den "Rückenschwimmer" passierte. Wir folgten ca. 20 min später. 14.10 Uhr fuhren wir an dem schönen Städtchen Wittenberge vorbei. Schnackenburg erreichten wir 15.55 Uhr und wurden sehr freundlich empfangen. Schnackenburg ist mit max. 300 Einwohnern die kleinste Stadt von Niedersachen und die zweitkleinste Stadt Deutschlands. Die Architektur der Stadt besteht aus alten Fachwerkhäusern im nordischen Stil mit engen Gassen und gepflasterten Straßen. Unser Besuch im Grenzlandmuseum brachte interessante Einblicke in die deutsche Grenzgeschichte zwischen DDR und BRD bis 1990. Am Abend fand in der Kirche der Abschlussabend der Schubertiade statt, Eintritt war frei.
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Havelberg, Stadtblick mit Dom klick um zu vergrößern

Segeln auf der Elbe bei Hitzdorf (Km 449)
22.8

Schnackenburg - Alt Garge

Der Morgen begann mit Glückwünschen zum Geburtstag für Hartmut Herrlich. Es gab Geschenke, ein Ständchen und Sekt.
9.08 Uhr verließen wir den Hafen des idyllischen Städtchens Schnackenburg bei herrlichstem Sonnenschein. Gegen 11.00 Uhr kamen uns die Segelboote "Äolus" und "Julchen" stromauf entgegen, somit betrug unsere Segelflotte 10 Boote.
In Dömitz gab es gegen 11.30 Uhr einen kurzen Zwischenstop zum Lebensmittel bunkern. Um 13.55 Uhr verließ Peter den "Rückenschwimmer", um mit Harald auf der "Gräfin Cosel" ein Runde zu Segeln. Dafür kam Andreas wieder zurück auf den "Rückenschwimmer".
16.00 Uhr erreichten wir den Sportboothafen Alt Garge. Hier gab es eine Gesprächsrunde mit Prof. Prüter über das Biosphärenreservat Niedersächsische Elbaue und einen gemeinsamen Grillabend mit geselligem Beisammensein zu Hartmut`s Geburtstag.
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Bootsanleger in Alt Garge klick um zu vergrößern

gemeinschaftliches Abendgrillen in Alt Garge
23.8

Alt Garge - Lauenburg

Heute verließen wir den romantischen Segler- und Sportboothafen Alt Garge bei bedecktem Himmel und leichtem Regen, die Segler gegen 10.00 Uhr, der Rückenschwimmer und "Daniele" folgen 10.30 Uhr. Gegen Mittag passieren wir Boizenburg. Das Wetter wird besser, Sonne und leicht bewölkt. Zwischen Boizenburg und Lauenburg kommen die Segler voll auf ihre Kosten, volle Sonne und Windstärke 3 aus südlichen Richtungen. 13.30 Uhr erreichen wir den Yachthafen Lauenburg, der Wind ist recht heftig und der "Rückenschwimmer" muss mit offizieller Absprache außerhalb des Yachthafens am Sportbootanleger vor der Schleuse festmachen. Lauenstein ist ein hübscher Ort und touristenorientiert.
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Segler kurz vor Lauenburg klick um zu vergrößern

Stadtansicht Lauenburg
24.8

Lauenburg - Möln

Heute legten wir bei sonnigem Wetter um 9.30 Uhr in Richtung Mölln ab. Sofort nach dem Ablegen gab es den ersten Schleusengang mit einem Höhenunterschied von 5,5 m und danach fuhren wir in den Elbe-Lübeck-Kanal ein. Die Fahrt durch den Kanal war von wunderschönen Landschaften begleitet. In der Zeit von 11.15 Uhr bis 11.35 Uhr passierten wir die Schleuse Witzeeze mit einem Höhenunterschied von 3 m. Nachmittags halb 3 erreichten wir bei sonnigem Wetter und drückender Hitze unser Tagesziel in Mölln. Nach der Begrüßung im "all inclusive und Wohlfühlclub" des MSV Mölln und einer kurzen Einweisung durch den Hafenmeister suchten fast alle Teilnehmer unserer Clubausfahrt erstmal eine Abkühlung im Hafengewässer.
Den Rest des Nachmittags vertrieben sich die Einen mit einem Stadtbesuch und Abendessen, die Anderen genossen das schöne warme Wetter bei einem Drink in der Clubgaststätte. Und noch ganz am Rande: Mölln ist die Heimatstadt von Till Eulenspiegel. Am alten Markt steht ein Denkmal und es heißt, wenn man ihn am Daumen berührt, bringt das ewiges Glück.
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Liegeplatz im Ziegelsee Möln
25.8

Mölln - Lübeck

Heute legten wir 9.10 Uhr ab und befuhren weiter den Elbe-Lübeck-Kanal bis zur Einfahrt in die Trave. Unterwegs passierten wir 5 Schleusen mit Höhenunterschieden zwischen 1,50 m bis 4 m abwärts. Wetter war bombig.
Unser heutiges Ziel erreichten wir 14.17 Uhr. Nach dem Festmachen war noch allgemeines Unsichermachen von Lübeck angesagt.
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Anfahrt auf Lübeck
26.8

Aufenthalt in Lübeck

Heute großer Tag in Lübeck: 9.30 Uhr fanden sich alle zu einem Stadtrundgang an der Dankwartbrücke ein. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, denn die Stadtführung ging durch die Altstadt von Lübeck mit immer enger werdenden Gassen. Die erhaltenen äußerst interessanten Einblicke bleiben sonst als normaler Tagestourist verborgen. Unser Stadtführer führte uns sehr kompetent mit Witz und kleinen Anektoden durch die Geschichte und Straßen der Stadt.
11.00 wurden wir herzlich durch den Senatsverantwortlichen der Stadt Lübeck für Bildung und Sport im Rathaus empfangen. Der Audienzsaal ist prunkvoll mit Gemälden, Kronleuchtern und historischer Einrichtung ausgestattet und war früher die Gerichtsbarkeit von Lübeck. Zum Empfang wurde Rotwein und selbstverständlich Lübecker Marzipan von Niederegger gereicht.
Nach dem offiziellen Teil stand der Rest des Tages wieder für jeden zur freien Verfügung. Das Wetter machte heute ein klein wenig zu schaffen bei mind. 30°C und Schwüle.
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Audienzsaal im Rathaus klick um zu vergrößern

Holstentor
27.8

Lübeck - Travemünde

An unserem letzten Reisetag legten wir 9.10 Uhr in Lübeck nach Travemünde ab. Der Himmel war bedeckt und die Temperatur hatte sich um ca. 10°C abgekühlt, sehr erholsam. Die Fahrt verlief geordnet und ohne Vorkommnisse.
Um 12.00 Uhr mittags erreichten wir das Reiseziel Travemünde und legten im Passathafen an. Wir wurden von der "Orion" (Skipper Tobias Mosemann), die aus Usedom nach Travemünde gefahren war, empfangen. Die Seglerflotte folgte ca. 2 km nach uns und mußte bei einem ordentlichen Schauer einlaufen und anlegen. Die Mannschaft des "Rückenschwimmers" stieß auf das Erreichen des Reiseziels mit Sekt an, Nick hielt dies in bewegten Bildern fest.
Diverse Reiseteilnehmer nahmen am Nachmittag bereits ihre Boote aus dem Wasser und bereiteten sich auf die Heimreise vor. Andere unternahmen noch einen kleinen Ausflug zur Travemünder Promenade und bestaunten die Drei-Master und großen Fähren nach Schweden, Finnland etc.
Am späten Nachmittag war für uns eine Führung auf der "Passat" angemeldet. Wir wurden von einem Mitglied des Traditionsvereins empfangen. Dieser weihte uns in die Geschichte der Flying-P-Flotte des Reeders Ferdinand Laeisz und in tieferes Seemannswissen ein, sehr interessant. Er war sicher ein alter Seebär. So ein Vier-Master ist schon ein beeindruckende Angelegenheit.
Im Anschluss feierten alle Teilnehmer und Dazugekommene den Abschluss unserer Reise mit einem Buffet in Luke II der "Passat". Hierzu waren die Stadträtin von Lübeck Frau Schopenhauer und der Präsident des Traditionsvereins "Rettet die Passat" geladen.
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Vorbei an der Passat klick um zu vergrößern

Liegeplatz ca. 500m vor der Ostsee

Rückfahrt der MS Rückenschwimmer nach Dresden (28.8.-7.9.)

28.8

Travemünde - Berkenthin

Heute Vormittag ging es mit viel Elan an den Strand. Auf dem Plan stand Baden. Auf den paar hundert Metern bis dahin wurde einem nach dem anderen klar, dass das Baden nicht unbedingt sein muß. Es war leicht bewölkt, doch ein sehr starker Wind und das bei ca. 20 Grad ließ den Elan schwinden. Also wurden nur die Füße "gewaschen". Mit unserer "Fluppe" (Schlauchboot) haben wir (Trolli und Peter) wenigstens den Leuchturm umrundet und dann ging es zurück in den Hafen. Nach dem Essen wurde das Auto mit dem Trolli heute früh gekommen ist, beladen. Claudia, Hardy, Nick und Andreas verließen den Rückenschwimmer. Trolli, Dieter und Peter traten um 12.55 Uhr die Heimreise an. 15.45 Uhr überquerten wir oberhalb von Lübeck die Grenze Seewasserstraße / Binnenwasserstraße. 17.45 Uhr machten wir dann an der Schleuse Berkenthin für die Nacht fest.
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Segelschiff im Elbe-Lübeck-Kanal
29.8

Berkenthin - Elbe-Seiten-Kanal Km 92

Vom Schleusenwärter haben wir uns gestern Abend übereden lassen, heute als erstes Boot zu Schleusen. Zu spät wurde uns bewußt, das dies bereits 6.00 Uhr ist! Also ging es heute zeitig aus den Federn und 6.00 etwa 1.5m nach oben. Weiter ging es durch die Schleuse Behlendorf und der Donnerschleuse zum See nach Mölln. 8.45 Uhr angekommen, wurde erst einmal ordentlich gefrühstückt. Anschließend ging es in die Stadt und die Vorräte wurden aufgefüllt. Nach dem Mittagessen legten wir 13.15 Uhr wieder ab. Nach dem Durchfahren der Schleusen Witzeeze und Lauenburg, erreichten wir 18.00 Uhr "unsere" Elbe (Km 571). Dann ging es für 3 Km in Richtung Hamburg (Der Cityhafen Hamburg ist nur noch 49Km entfernt.). Nun links abgebogen fuhren wir in den Elbe-Seiten-Kanal zum Schiffshebewerk Lüneburg und da ging es 38m in die Höhe. Am Km 92 ist eine große Liegestelle vorhanden wo wir nun schon bei Dunkelheit, 20.40 Uhr für die Nacht festgemacht haben. Nach ein-zwei Getränken haben wir beschlossen, morgen auszuschlafen.
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Blick vom Hebewerk klick um zu vergrößern

Trolli ist Schiffsführer
30.8

30.8. E-S-K Km 92 - E-S-K Km 10

Ausgeschlafen haben wir und beim ausführlichen Frühstück gedachten wir den Werktätigen zu Hause. An dieser Stelle gleich mal einen Gruß von Trolli an die Mitarbeiter von Conrad Elektronik in Dresden und ein Gruß geht von Dieter nach Tolkewitz. 10.30 Uhr legten wir ab. Nach drei Stunden Fahrt erreichten wir die Schleuse Ulzen. Hier lagen viele Schiffe und wir bereiteten uns auf eine längere Wartezeit vor. Doch bereits nach 45 Minuten wurden wir über Funk zum Einfahrt in die Schleuse aufgefordert. Vor uns ein sehr großer Schlepper und davor noch ein Schubverband. Es wurde immer enger! Vorn war kein Platz und hinten zum Tor etwa 2,5 Meter. Unser Bug war etwa 1 Meter versetzt vor dem Heck des Schleppers. Wärend wir fest machten, korrigierte der Schlepper seitlich von uns (Abstand ca.1m) etwas seine Lage und seine Schraube drehte sich zwar kurz aber heftig. Somit erreichte uns eine starke Seitenströmung, bevor wir das Heck fest hatten und es gab eine harte Wandberührung. Als wir oben (24m) angekommen waren, schaute ich mir das Schiff von außen an ob wir einen Kratzer davon getragen haben. War nichts zu sehen. Erst später, rein zufällig wanderte mein Blick zum Toilettenfenster und? Da war keine Scheibe mehr da! Die Scheibe hat es nach innen gedrückt und beim reinfallen ist sie natürlich zerbrochen. Dank Internet haben wir morgen 12.00 Uhr in Wolfsburg einen Glasertermin wo wir mit der inzwischen angefertigten Schablone antreten können. 20.15 Uhr machten wir für die Nacht am Km 10 im Elbe-Seiten-Kanal fest.
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... und es war eng!
31.8

E-S-K Km 10 - M-L-K Km 300

Nach dem Frühstück legten wir 8.45 Uhr ab und es ging in Richtung Schleuse Sülfeld. Nach erfolgter Schleusung erreichten wir 12.15 Wohlfsburg (MLK Km 245). Nach dem Anlegen telefonierten wir noch einmal mit dem Glaser und verabredeten uns für 13.00 Uhr in dessen Werkstatt. Wir lagen mit dem Schiff unmittelbar am Haubtbahnhof und somit war ein Taxi zu bekommen, kein Problem. Doch wir ignorierten diese, weil wir auf dem Weg zum Glaser noch ein zwei Bastelsachen kaufen wollten. Also begann unser Fußmarsch. Trolli mit großem Schritt und dem Navi in der Hand, immer ein paar Schritte vor mir. Der Weg zog und zog sich. Ab und zu sahen wir Brücken, den Mittellandkanal und auch Eisenbahnschienen. Plötzlich kam das Ortsausgangsschild von Wolfsburg auf uns zu und die Gegend wurde immer grüner. In der ferne sahen wir einen Reiterhof und noch weiter sogar ein paar Dächer. Unbeeindruckt von der Gegend hielt Trolli sein Navi hoch, warf mir tröstende Worte nach hinten zu und marschierte an dem Pferdehof und auch an den Dächern vorbei entlang der B 188. Die Gedanken der vorbeifahrenden Autofahrer möchte ich nicht wissen... Dann tauchte ein Ortseingangsschild auf worauf "Vorsfelde" stand und Trolli sagte "Jetzt ist es nicht mehr weit!". Es ging noch über ein paar Kreuzungen und in unmittelbarer Nähe vom Mittellandkanal fanden wir nach 8 Km Fußmarsch und viel zu spät, die Glaserei. Das Zuschneiden ging recht schnell. Dabei erzählten wir unser Erlebnis der letzten anderthalb Stunden und erzeugten offenbar großes Mitleid, denn der Glaser bot uns spontan und kostenlos die Rückfahrt nach Wolfsburg an. Wir überlegten nicht lange! 14.30 Uhr erreichten wir das Schiff und kochten uns erst einmal Mittagessen. 15.15 Uhr legten wir ab und nach einer reichlichen halben Stunde sahen wir die Glaserei wieder. Dieses mal vom Wasser aus. Auch eine Anlegemöglichkeit war vorhanden! Weiter ging es unbeirrt nach Haldesleben (MLK Km 300) wo wir 20.15 Uhr für die Nacht fest gemacht haben.
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Liegeplatz in Wolfsburg
01.9

M-L-K Km 300 bis Elb-Km 303

Nach dem Frühstück wurde die Scheibe eingebaut und es ging 10.15 Uhr weiter in Richtung Elbe. 12.15 Uhr erreichten wir die Schleuse Rothensee. Dort mußten wir warten, so dass wir erst 13.45 Uhr in dem Rothensee - Verbindungskanal angekommen sind. Eine halbe Stunde später hatte uns am Km 334 die Elbe wieder. Im Hafen Schönebeck (Km 314) wollten wir den Tank mit Diesel auffüllen. Es gab aber nur Benzin und wir legten wieder ab. Unsere Dieselreserve reicht noch für zwei Tage. 19.45 Uhr machten wir dann am Km 303 in Glinde für die Nacht fest.
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Schönebeck am Elb-Km 312
02.9

Glinde Elb-Km 303 bis Coswig (S-A) Elb-Km 237

Heute haben wir beschlossen, erst in Barby (Km 294) zu Frühstücken. Also legten wir 7.30 Uhr in Glinde ab und waren 8.30 Uhr in Barby. Trolli und Peter gingen Lebensmittel beschaffen und eine Tankstelle in der Nähe suchen. Tankstelle war viel zu weit! Also wurde in Ruhe gefrühstückt und wir legten 10.00 Uhr in Barby ab. Eine halbe Stunde später passierten wir die Mündung der Saale (Elb-Km 291). In Roßlau (Km 258) war es dann so weit. Wir fanden in etwa 2 Km Entfernung eine Tankstelle. Nun wurde unser Minirad aktiviert für den Weg. Nach dem die 50 Lieter Diesel eingefüllt waren, ging es um 16.45 Uhr weiter nach Coswig wo wir 19.30 Uhr angekommen sind. Hier ist eine Tanke (nur 1 Km entfernt) viel näher und so machte sich Trolli auf den Weg (mit Minirad) und holte 40 Lieter Diesel. Nach dem Auffüllen gab es 20.30 Uhr Abendbrot.
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Minirad als Tankfahrzeug
03.9

Coswig (Sa/A) Km 237 bis Elb-Km 174

Heute Morgen hat als erstes Trolli unser Tankfahrzeug noch vor dem Frühstück in gang gesetzt und 40 Lieter Diesel geholt. Nach dem Frühstück war er nicht zu bremsen (genauer gesagt, keiner versuchte es...)und er holte noch einmal 40 Lieter. Nun dürfte der Kraftstoff bis Dresden reichen. Wir legten in Coswig (Sa/A) um 9.45 Uhr ab. 13.30 durchfuhren wir Wittenberg (Km 213). 12 Km weiter ging es durch Elster und am Km 198 erreichten wir die Mündung der Schwarzen Elster. Die Sonne wurde ab Mittag unerträglich. Trolli färbte sich leicht rosa und wollte baden gehen. Aber wir fanden am Nachmittag keine Stelle wo wir hätten fest machen können und zugleich ein Sandstrand vorhanden ist. Es ist eigenargtig, wieso in diesem Bereich der Elbe die Ufer etwa zur Hälfte mit Sand bedeckt sind. Woher kommt der Sand? 19.30 Uhr machten wir dann an einer Spuntwand am Km 174 fest und der Grill wurde angeworfen.
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Begegnung unterhalb von Wittenberg
04.9

Elb-Km 174 bis Riesa Km 108

Heute wurde den ganzen Tag durchgefahren. Wir wollten gern Riesa erreichen, damit wir morgen Abend in Wachwitz Grillen können. Die Gäste für morgan Abend haben wir schon eingeladen. Also ging es 8.45 Uhr los. Die Fahrt gestalltete sich eintönig, weil es außer Wiesen und Wasser nicht viel zu sehen gab. Zum Nachmittag (Km129) hatten wir doch noch eine Gelegenheit uns zu beweisen. Wir leisteten Erste Hilfe! Uns ist ein kleines Schlauchboot entgegen gekommen. In ihm saßen drei kräftige Männer und eine Frau fuhr wie zur Kontrolle, langsam mit ihrem Auto an der Elbe entlang. Dann hielt sie an und fotografierte das Schlauchboot. Es sah alles so aus, als ob die Männer von ihren Frauen ausgesetzt worden sind und das ohne Bier bei praller Sonne und 30 Grad. Wir überlegten kurz ob wir die Menschenrechtskommission anrufen oder drehen und drei gekühlte Bier rüber reichen. Wir entschieden uns für die zweite Variante und die Gesichter erhellten sich und Freude kam auf. Die Frau am Ufer fuhr ohne ein Zeichen weg. Wir drehten wieder und erreichten 19.45 Uhr Riesa am Km 108. Hier machten wir für diese Nacht fest.
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Anfahrt auf Torgau / Schloßanlage
05.9

Riesa bis Dresden-Wachwitz

Der Tag begann verregnet. 8.00 Uhr machten sich Trolli und Peter auf den Weg einen Supermarkt zu plündern. Sicherheitshalber wegen Trollis Navi mit den Fahrädern. Und es war gut so! Dieses Ding taugt einwandfrei als "Stadtführer". Man sieht alles und trifft unterwegs mit Glück auch sein Ziel. Jedenfalls sind wir um 9.00 Uhr !!! mit frischen Semmeln und ein paar weiteren Leckerein zurück an Bord gewesen. Wir legten gleich ab um unser Tagesziel zu erreichen. Gefrühstückt wurde dann nacheinander. Das erste Zeichen das wir bald zu Hause sind, kam uns am Km 88 entgegen. Es war der Raddampfer "Stadt Wehlen" auf seiner Lienienfahrt nach Diesbar. 13.40 Uhr ging es durch Meißen und kurz vor den Brücken von Dresden hatten wir einen Schubverband erreicht, hinter dem wir blieben wegen dem bestehenden Überholverbot. Also ging es sehr langsam durch Dresden. Nach den Brücken fuhr er dann auch etwas schneller (etwa 5-6Km/h) und so beschlossen wir, hinter ihm zu bleiben. 19.00 Uhr sind wir einen Tag früher wie geplant (hägt mit dem wenigen Wasser der Elbe zusammen), am Steg des Wachwitzer Segelclub angekommen. Hier bleiben wir für die Nacht liegen und morgen geht es dann nach Pirna zum "Heimathafen" vom Rückenschwimmer. Die Steaks und Würste wanderten jetzt auf den Grill und es wurde ein lustiger Abend. Die Erleichterung das alles geklappt hat, war bei jedem zu spühren.
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Albrechtsburg Meißen


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Von Oktober bis April frische Karpfen aus den Moritzburger Teichen.

Inhaber: Familie Stankus
Großenhainer Straße 2
01468 Auer / Moritzburg
Tel: 035207 / 81224
Gulaschkanonen - Verkauf - Vermietung - Wartung
Schanz- Gulaschkanonen
D-01768 Oberfrauendorf
Tel.: 03504/610840
Funk: 0172/9122452
thomas-schanz@freenet.de

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